Die Crêperie
Willkommen im L’Hermine, einer traditionellen bretonischen Crêperie im Herzen von Fougerolles-Saint-Valbert in der Haute-Saône. Unser Anspruch: hausgemachte Saisonküche mit bevorzugt lokalen, regionalen und biologischen Produkten.
Entdecken Sie unsere bretonischen Spezialitäten, neu interpretiert mit den Aromen unseres Franche-Comté-Terroirs!
Reservierungen unter 03.74.71.48.98 oder per E-Mail über das Kontaktformular.
Ein geschichtsträchtiger Ort
Das Gebäude, in dem sich heute die Crêperie befindet, wurde 1840 errichtet, zu einer Zeit, als das Viertel um die Kirche noch sehr locker bebaut war. Es stand an der Ecke der „Straße von Dijon nach Nancy“ und der „rue du chemin de Blanzey“ und blickte auf den Bach Les Gouttes: der „Foireux“ war damals noch nicht vom Gehweg der rue de Blanzey überdeckt.
Während der gesamten zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts blieb der heutige Gastraum in zwei getrennte Räume unterteilt: Die Eingangstür an der rue de Blanzey führte in eine „Wohnstube“, während die Fenstertür an der rue du Bas-de-Laval in einen „Lebensmittelladen“ führte. Dieser Laden hatte zwei weitere Öffnungen: eine zum „charri“ und eine weitere zum „Keller“, wo sich heute die Toiletten befinden.
Um 1900 wurde der Ort von „Popice“, einer als beliebt und malerisch bekannten Persönlichkeit, übernommen und zum „Café de l’Espérance“. Diese Funktion behielt er mehr als ein Jahrhundert lang. Nacheinander von den Familien Raveglia, Mège (1914-1923), Aubry (1923-1932) und Romary (1933-1945) geführt, überstand er den Zweiten Weltkrieg. Danach wechselten die Pächter in immer kürzeren Abständen.
1997 gab Jean-Claude Mège dem „Café des sports“ eine moderne Einrichtung und ließ die Fassade rosa verputzen. Von den vielen Cafés, die in der Belle Époque das Leben in Fougerolles und seinen Ortsteilen prägten, blieb es eines der letzten. Doch in den 2010er Jahren wurden die Gäste trotz der Treue einiger Stammkunden immer seltener, und der Innenraum verfiel.
Um diesem Ort seine frühere Lebendigkeit zurückzugeben, musste ein Westwind durch dieses alte Lokal im Osten wehen: Von Grund auf renoviert, ist es heute zu einer bretonischen Enklave geworden, die unter dem doppelten Zeichen des Hermelins und der Kirschen zahlreiche Feinschmecker anzieht.